Satzung

1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen “Gesellschaft zur Förderung der deutsch-russischen Beziehungen Münster / Münsterland e.V.”.

2. Der Sitz des Vereins ist Münster.

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

2 Aufgaben und Ziele

1. Die Gesellschaft stellt sich die Aufgabe, auf regionaler Basis die Beziehungen zwischen den Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion zu erweitern und zu vertiefen; Rußland und die russische Bevölkerung stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Die Gesellschaft verfolgt dabei das Ziel, auf beiden Seiten Vorurteile und Befangenheiten abzubauen, die Verständigung zwischen den Völkern zu fördern, Feindbildern entgegenzutreten, Verständnis für die Kultur und die Lebensweise der anderen Seite zu entwickeln und vor allem dem Frieden zwischen den Ländern zu dienen. Sie ist weltanschaulich und parteipolitisch unabhängig.

2. Ihre Ziele will die Gesellschaft insbesondere durch folgende Initiativen erreichen:

    • Förderung von Begegnungen der Menschen aus allen Bevölkerungsschichten,
    • die Herstellung unmittelbarer Verbindungen zwischen Vertretern undInstitutionen des kulturellen, sozialen, kirchlichen, wissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen, gewerkschaftlichen, und sportlichen Lebens,
    • Austausch von Informationen und durch Zusammenarbeit in diesen Bereichen,
    • Veranstaltungen, insbesondere Vorträge, Lesungen, Symposien, Ausstellungen,Aufführungen, Konzerte, Informations- und Studienreisen,
    • Förderung der Kontakte zwischen den Jugendlichen, insbesonderedurch Begegnungen von Schülern, Auszubildenden und Studierenden (Schüler- und Studierendenaustausch, Studiefahrten, Schul-, Universitäts- und Betriebspartnerschaften, Begegnungen von Auszubildenden u.a.),
    • Austausch von Künstlern, Wissenschaftlern, Lehrern und Vertreternanderer Berufsgruppen,
    • Unterstützung von Städtepartnerschaften,
    • Maßnahmen im Rahmen humanitärer Hilfe.

3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vereinsvermögen dem Dachverband ähnlicher Gesellschaften zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden. Vermögensvorteile aus Mitteln des Vereins dürfen in jedem Falle Mitgliedern nicht zufließen. Beim Ausscheiden haben die Mitglieder keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vereinsvermögen.

4 Mitgliedschaft

1. Mitglieder können ab 16 Jahre natürliche und juristisch Personen werden, die die Ziele und Aufgaben des Vereins anerkennen und unterstützen. Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist die schriftliche Bestätigung durch den Vorstand erforderlich. Freunde und Förderer der Gesellschaft können solche Personen werden, die – ohne Mitglied zu sein – die Gesellschaft ideell und materiell unterstützen wollen.

2. Die Mitgliedschaft endet durch Kündigung des Mitgliedes; diese ist schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Schluß des Kalenderjahres zu erklären; sie endet ferner durch Ausschluß gem. Ziff. 4.

3. Über Aufnahme und Ausschluß der Mitglieder entscheidet der Vorstand mit Zweidrittelmehrheit durch schriftlichen Bescheid. Gegen Entscheidungen des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung einberufen werden.

4. Der Vorstand kann nach zweimaliger schriftlicher Mahnung den Ausschluß eines Mitgliedes beschließen, wenn dieses die Interessen der Gesellschaft schädigt oder seiner Beitragsverpflichtung nicht nachkommt. Vor der Beschlußfassung ist das Mitglied zu hören.

5 Einnahmen der Gesellschaft

1. Die Einnahmen der Gesellschaft bestehen aus

    • Beiträgen der Mitglieder
    • Beiträgen der Förderer und Freunde
    • sonstigen Spenden und Zuwendungen

2. Mitgliedsbeitrag und Zahlweise setzt die Mitgliederversammlung jeweils für das kommende Jahr fest.

6 Organe

Organe der Gesellschaft sind:

    • die Mitgliederversammlung
    • der Vorstand
    • der Beirat

7 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie hat im besonderen folgende Aufgaben:

    • Beratung von Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele der Geselschaft,
    • Erteilung von Aufträgen an den Vorstand,
    • Satzungsänderungen,
    • Wahl und Entlastung des Vorstandes,
    • Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes,
    • Wahl des Kassenprüfers,
    • Aufstellung des Wirtschaftsplanes für das nächste Geschäftsjahr,
    • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
    • Entscheidung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschlußdes Vorstandes,
    • Beschließung über die Auflösung des Vereins,
    • alle sonstigen Beschlußfassungen, die der Mitgliederversammlungvom Vorstand zur Entscheidung vorgelegt werden,

 

2. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Ergebnisprotokoll festgehalten, das vom 1. Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen und vereinsöffentlich bekanntzumachen ist.

3. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird durch den Vorstand einberufen. Die Einberufung hat mindestens 14 Tage vor dem Tage der Versammlung schriftlich zu erfolgen, wobei die Tagesordnungspunkte bekanntzugeben sind.

4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig.

5. Bei Abstimmungen und Wahlen entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Im Fall der Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt; bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los.

6. Bei Bedarf gibt sich die Mitgliederversammlung eine Geschäftsordnung.

8 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

    • dem/der 1. Vorsitzenden
    • dem/der 2. Vorsitzenden
    • dem/ der Schatzmeister/in
    • dem/der Schriftführer/in

Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung weitere Mitglieder in den Vorstand wählen, wenn damit die Delegierung bestimmter Aufgaben verbunden ist.

2. Der/die 1. Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Sie haben Einzelvertretungsmacht. Einem/einer der beiden kann durch Vorstandsbeschluß die Führung der laufenden Geschäfte übertragen werden.

3. Der Vorstand tagt öffentlich. Er faßt seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit.

4. Bei Bedarf gibt sich der Vorstand eine Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung bestätigt werden muß.

5. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird ein Nachfolger/eine Nachfolgerin für den Rest der Amtsdauer gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

6. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.

9 Beirat

1. Ein Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand zu unterstützen, Anregungen zu geben und eine enge Verbindung zu den Einrichtungen der Politik, der Kultur, der Wissenschaft, der Erziehung, des Sports, der Wirtschaft und der Presse herzustellen.

2. Die Mitglieder eines Beirates werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung für eine befristete Zeit gewählt.

10 Satzungsänderung, Auflösung

1. Durch Beschluß der Mitgliederversammlung gem. § 7 kann eine Satzungsänderung vorgenommen werden; hierzu ist die Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.

2. Über die Auflösung des Vereins beschließt laut §7 die Mitgliederversammlung. Der Beschluß ist wirksam, wenn Zweidrittel der Mitglieder anwesend sind, der Auflösungsantrag in der nach §7 schriftlich versandten Tagesordnung enthalten ist und Dreiviertel der erschienenen Mitglieder dem Antrag zustimmen. Ist die Mitgliederversammlung für den Auflösungsbeschluß nicht beschlußfähig, bedarf es in einer zweiten einzuberufenden Mitgliederversammlung nicht mehr der Anwesenheit von Zweidritteln der Mitglieder des Vereins. Auch zur Vorbereitung dieser Mitgliederversammlung muß der Auflösungsantrag in der schriftlich versandten Tagesordnung enthalten sein, und Dreiviertel der erschienenen Mitglieder müssen dem Antrag zustimmen.